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Andrang von Kunden vor der Filiale der Wiener Molkerei in der Molkereistraße 1 im 2. Bezirk

CC0
Künstler:in/Hersteller:in
NameRolle
Rudolf Bimberg (1873—1942)
Fotograf
Inventarnummer
41409/1
Objektart
  1. Fotografie
Datierung
  • 1914 – 1918
Material
Maße
  • Höhe×Breite 25,1×33,1 cm Aufsatzkarton
  • Höhe×Breite 16,3×21,1 cm Foto
Info/Text
Im Lauf der Kriegsjahre wurden zahlreiche Lebensmittel und Bedarfsgüter rationiert: Der Höchstverbrauch pro Person und Woche war amtlicherseits festgesetzt und der Bezug nur noch mit den entsprechenden Karten möglich. Die verfügbaren Mengen änderten sich je nach Versorgungslage, die Quoten mussten teilweise drastisch reduziert werden. Bis 1918 sank das Lebensmittelangebot insgesamt auf etwa ein Drittel des Friedensbedarfs. Ersatzstoffe für gewohnte Grundnahrungsmittel wie Weizen prägten den Speisezettel.
Das stundenlange Anstellen um Lebensmittel war eine zeitintensive, ständig wiederkehrende Tätigkeit vor allem der Frauen und Kinder. Die Warteschlangen wurden von der Polizei überwacht, da sie als Vorstufe zu Krawallen und Demonstrationen galten.
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